Was ist eine Botoxbehandlung?

Wir führen unsere Botoxbehandlung mit Botox (Bocouture®) durch, dies ist ein natürlich vorkommendes Protein (Botulinumtoxin), das in Bakterien vorkommt. Sehr kleine Mengen der Substanz werden direkt unter die Haut in die Muskeln gespritzt, die behandelt werden, um die Falten zu reduzieren. Es blockiert gezielt das Nervensignal, das für die übermäßige Muskelspannung und damit für die Faltenbildung, oder an den Schweißdrüsen, verantwortlich ist, so dass die Muskeln sich entspannen können. Andere Nervenfunktionen – wie der Tastsinn der Haut – sind davon nicht betroffen. Die Behandlung besteht aus mehreren Injektionen. Die Durchführung verursacht minimales Unbehagen und Sie können sehr kurz nach der Behandlung Ihre üblichen Aktivitäten wiederaufnehmen.

 

Botoxbehandlung

Wie lange hält die Botoxbehandlung  an?

Die erste Wirkung der Behandlung wird sich nach 2-3 Tagen zeigen. Die Wirkung ist immer vorübergehend. Üblicherweise hält sie ca. 4 Monate und manchmal länger an. Die nächste Behandlung hängt von der Wirkdauer beim einzelnen Patienten ab. Es ist wich­tig, dass eine erneute Behandlung nicht öfter als alle 3 Monate erfolgt!

Was sind die Risiken und Nebenwirkungen von Botox?

Nebenwirkungen die nach der Botoxbehandlung in diesem Anwendungsgebiet beobach­tet wurden, äußern sich hauptsächlich in Reaktionen an der Einstichstelle wie Schmerzen, Beschwerden, Stechen und Bluterguss. Es ist auch möglich, dass Sie Kopfschmerzen bekommen. Seltener kann sich die Wirkung einer Botoxbehandlung auf unbehandelte Muskeln im Bereich der Stirnfalten ausbreiten, was ungewollt und vorübergehend zum Herunterhängen des Oberlids, ermüdeten Augen, Schwellung des Augenlids, tränenden Augen, trockenen Augen, Zu­cken von Muskeln in der Umgebung der Augen führt. In seltenen Fällen können Sehstörungen, Verschwom­men-, Doppeltsehen oder Störung der Augenbewe­gungen auftreten. Schwindel, Juckreiz oder Hautaus­schlag, allergische Reaktionen treten gelegentlich auf. Meistens treten diese Nebenwirkungen innerhalb der ersten Woche nach den Injektionen auf, halten nicht lange an und sind leicht bis mittelstark ausgeprägt. Bei der Behandlung der Schweißdrüsen an den Achsel, Händen oder Fußsohlen nimmt man größere Mengen und sollte ein gute Betäubung vorher durchführen, da das Spritzen hier wegen der Nervendichte sehr unangenehm sein kann,

Das Risiko für mögliche gefährliche Nebenwirkungen ist sehr gering, kann jedoch bei Patienten mit Schluck­störungen, bestimmten neuromuskulären Erkrankun­gen, vorbestehenden Lungenproblemen oder bei Pa­tienten, die mit Medikamenten behandelt werden, die die Wirkung von Botox verstärken können, erhöht sein. Es ist wichtig, dass Sie uns vorher informieren, wenn Sie unter irgendwelchen Erkrankungen leiden oder gelitten haben und wenn Sie mit einem anderen Arzneimittel behandelt werden.

Die folgenden Nebenwirkungen sind besonders wich­tig und Sie sollten dringend Ihren Arzt oder uns aufsuchen, wenn Sie diese bemerken:

  • Sie haben Atem-, Schluck· oder Sprechstörungen.
  • Ihr Gesicht schwillt an oder Ihre Haut wird rot oder Sie bekommen einen juckenden, knotigen Hautaus­schlag. Dies kann bedeuten, dass Sie eine aller­gische Reaktion haben.

Wenn Sie wegen eines anderen Problems Ärzte anderer Fachrichtungen aufsuchen, bitte informieren Sie diese über Ihre Botulinumtoxin-Behandlung!

In der Gebrauchsinformation, die der Arzneimittelver­packung und Aufklärung die wir Ihnen mitgeben, erfahren Sie mehr über mögliche Nebenwirkungen. Wenn Sie Fragen oder Sorgen haben, wenden Sie sich bitte an uns.